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Kornblume e. V.
St.-Josef-Str. 20d
39130 Magdeburg

 

Rufen Sie einfach an unter

0391 / 74 49 021

 

 

 

Der Verein "Kornblume"



Integrative Ferienfreizeit e.V. hat 1991 ein Projekt gestartet,das Kinder der allgemeinbildenden Schulen Magdeburgs in gemeinsamer Ferienfreizeit mit Kindern und Jugendlichen mit geistiger und körperlicher Behinderung, mit Verhaltensstörungen und familiengelösten Kindern zusammenführt. 

Eine solide Basis für den Erfolg dieses Projektes bilden die  Kompetenz und der Erfahrungsschatz von miteinander wirkenden Sonderpädagogen, Psychologen, Lehrern, Trainern, Künstlern, Studenten und an der Freizeitarbeit interessierten Jugendlichen. 

Die Arbeit des Vereins ist ausschließlich ehrenamtlich. Mit großem Erfolg gelang es, in den Ferienfreizeiten dauerhafte Integrationsbeziehungen aufzubauen, das gegenseitige Verstehen und Lernen voneinander zu fördern und Akzeptanz, Toleranz und freundliches Miteinander zu entwickeln. 

In den letzten 24 Jahren konnten in 83 durchgeführten Ferienfreizeiten über 3970 Kinder und Jugendliche der Stadt Magdeburg (davon ca. 2060 Kinder mit Behinderungen) glückliche, erholsame und erlebnisreiche Ferien verbringen.

Wir veranstalten integrative Ferienfreizeiten!

 

 

Was heißt Integration?

 

Integration zielt auf die Durchsetzung der uneingeschränkten Teilnahme

behinderter Menschen an allen gesellschaftlichen Prozessen, vom Kindergarten

über die Schule, in der Freizeit, im Wohnen und in der Arbeit. 

 

Jede Form der Ausgrenzung oder Aussonderung behinderter Kinder, Jugendlicher oder

Erwachsener widerspricht den im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland abgesicherten Grundrechten. Besonders Artikel 1, Absatz 1: "Die Würde des Menschen ist unantastbar" und

Artikel 3, Absatz 3, Satz 2: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden"

begründen diesen Anspruch. 

 

Integration als Aufgabe versucht, das Leben und Lernen in der Gemeinschaft von behinderten

und nichtbehinderten Menschen zu ermöglichen, und durch didaktische und methodische

Maßnahmen professionell zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur um eine soziale Integration

im Sinne des Geltenlassens und Verstehens behinderter Mitmenschen und deren Eingliederung

in die Welt der Nichtbehinderten. Integration im umfassenden Verständnis bedeutet vielmehr, dass

alle Kinder und Jugendlichen im gemeinsamen Leben und Lernen, nach Maßgabe ihrer

spezifischen Möglichkeiten und Grenzen, an gemeinsamen Inhalten kooperativ und

kommunikativ beteiligt sind, gemeinsam spielen, lernen und arbeiten. 

 

Wichtig ist dabei, den behinderten Kindern und Jugendlichen an den gemeinsamen

Lernprozessen eine aktive Teilnahme zu ermöglichen, denn ihre bloße physische Anwesenheit

kann zur Bestätigung alter oder zu neuen Vorurteilen führen.


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